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Matthias Politycki

2015: 42,195. Warum wir Marathon laufen und was wir dabei denken


Was ist das, was uns seit Jahren an- und umtreibt, das uns regelmäßig hinaustreibt aus der Geborgenheit unserer Behausungen? Was geht in uns vor, wenn wir laufen, was denken wir dabei und danach und darüber? Und was sagt das womöglich über uns aus und die Gesellschaft, in der wir leben?



Über das Buch

Der Schriftsteller Matthias Politycki betrachtet einen Sport, der viel mehr ist als Freizeitbeschäftigung: In einer globalisierten Welt ist das Laufen zum Minimalkonsens der neuen Weltgemeinschaft geworden. Für ihn selbst ist sein Leben und Schreiben ohne Laufen längst nicht mehr denkbar: »Nein, ich lebe nicht fürs Laufen. Aber ohne Laufen wäre mein Leben nicht mein Leben, das schon.« In 42,195 Kapiteln denkt er über das Laufen nach und erzählt aus dem eigenen Laufleben, das untrennbar mit seiner Schriftstellerexistenz verknüpft ist. Wie in seinem Schreiben, so geht auch der Läufer Matthias Politycki hinaus in die Welt und nimmt den Leser mit nach London, New York, Island und an den Kilimandscharo.

Erschienen am 11. März 2015 bei Hoffmann und Campe.



Über den Autor

Matthias Politycki, 1955 geboren, lebt in Hamburg und München. Er publiziert seit 1987 Romane, Erzählungen, Essays sowie Gedichte und zählt zu den renommiertesten Vertretern der deutschen Gegenwartsliteratur. Sein Werk erscheint seit 2001 im Hoffmann und Campe Verlag. Im Frühjahr 2015 läuft Matthias Politycki seinen achten Marathon.




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