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Peter Siebenmorgen

Deutsch sein


Überall in Europa sind die Kräfte der Renationalisierung und des Rechts-Populismus auf dem Vormarsch. Ausgerechnet in Deutschland erhalten solche Bewegungen dabei ein kostbares Geschenk von den etablierten Parteien: denn diese überlassen die Bestimmung dessen, was heute deutsch ist, kampflos den aufstrebenden Kräften der Rechten.



Über das Buch

Die politische Mitte Deutschlands hat längst aufgehört, deutsch sein zu wollen. Sie ist europäisch, überhaupt inter¬nationalistisch gesonnen, sie verfolgt Gemeinschaftsanliegen und Menschheitsaufgaben - deutsche Interessen nimmt sie nicht wahr. Sprechen die politischen Parteien der Mäßigung von Deutschland, dann ist entweder eine geografische Zuordnung gemeint oder die unheilvolle jüngere Vergangenheit im Spiel. Und gerade aus der deutschen Geschichte erklärt sich, warum das Deutsche - was auch immer das sein mag - im politischen Sprachgebrauch der letzten Jahrzehnte bewusst gemieden wurde. Der deutsche Weg nach 1945 war die Entscheidung für Europa und damit für eine europäische Ersatzidentität.
Nur was bleibt davon angesichts der akuten Eurokrise und des drohenden Kollapses des Westens, wie wir ihn bislang kannten? Diesem zentralen Aspekt geht Peter Siebenmorgen nach und entlarvt dabei pointiert und scharfsichtig die Populisten und ihre Methoden. Der Autor stellt Begriffe wie Nation und Patriotismus zur Debatte und untersucht, warum Christian Wulffs Ausspruch von der Zugehörigkeit des Islam zu Deutschland nach wie vor polarisiert und erklärt, warum Jérôme Boateng ein vorbildlicher Deutscher ist und Herr Gauland ein schlechter. Allem voran stellt er sich und uns die Frage: Was sind die Chancen einer Rückbesinnung auf ein deutsches Selbstverständnis und wo liegen die Risiken?

Erscheinungstermin: 23. März 2017 (Ecowin)



Über den Autor

Peter Siebenmorgen, geboren 1961, lebt als Journalist und Autor in Potsdam. Mit seiner von Kritik und Publikum gefeierten Biographie über Franz Josef Strauß hat er das Standardwerk über den bayerischen Ausnahmepolitiker vorgelegt. Nach dem Studium der Politik, der Philosophie, der Geschichte und des öffentlichen Rechts in Bonn und Köln promovierte er bei Karl-Dietrich Bracher und Hans-Peter Schwarz. Auf Stationen im Bonner Bundeskanzleramt, dem Royal Institute of International Affairs (Chatham House) und dem International Institute für Strategic Studies (IISS) folgten Positionen bei ZEIT, Welt am Sonntag und Tagesspiegel.




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