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Karl Rühmann

Glasmurmeln, ziegelrot


Das etwa sechsjährige Kind wächst als Fremder in einem totalitären osteuropäischen Land während des Kalten Krieges auf. Um mit der bedrohlichen und unverständlichen Umgebung fertig zu werden, zieht es sich in seine Sprache zurück und erfindet Geschichten, in der alles Bedrohliche zum Interessanten, alles Ungewisse zum Vertrauten wird. Und gewinnt so die Kontrolle über seine eigenen Gefühle, aber auch die der anderen.



Über das Buch

Geschichten erfinden, das bleibt dem namenlosen Kind als Einziges von seiner Mutter, die eines Tages von der Staatsmacht abgeholt wird und nie wieder zurückkommt. Es gibt ab dann so Vieles, was es nicht verstehen kann und soll; und die Sprache ist ein wohliger Zufluchtsort dabei. Das Kind erzählt seine Welt in eigenen Geschichten, auch wenn die Vertreter des Regimes dieser immer wieder Grenzen setzen wollen. Nach und nach gewinnt das Kind durch die eigene Welt mehr Sicherheit in einer Realität, in der die Menschen mit hohlen Phrasen und absurden Regeln gegängelt werden. Dem Kind wird es klar, wie viel Macht im Erzählen liegt…
Glasmurmeln, ziegelrot ist kein düsteres Buch, trotz trauriger Ereignisse über die Kindheit unter Repressalien in einer autoritären Zeit, sondern vielmehr eine Hommage an das Erzählen und die Kraft von Geschichten. Für den Roman wurde Karl Rühmann von der Kulturkommission der Stadt Zürich mit dem Werkjahr-Stipendium 2015 ausgezeichnet.

Erscheint am 8. Oktober 2018 (rüffer & rub)



Über den Autor

Karl Rühmann, 1959, studierte Germanistik und Hispanistik und arbeitete als Verlagslektor, Sprachlehrer und Dolmetscher. Er ist Dozent an der SAL in Zürich, Literaturübersetzer und freier Autor. Publikationen: Komm mit zum Fluss (2017), Leseglück (2015), Wer bist denn du? (2010), Phillibert fliegt (2003).




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