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© Maxim von Schirach
Arthur Isarin

Blasse Helden


Mit seinem Debüt Blasse Helden ist Norris von Schirach alias Arthur Isarin ein bezwingendes Sittengemälde der chaotisch grellen 90er Jahre im vorputin'schen Russland aus der Perspektive eines flanierenden Fremden gelungen.




Über das Buch

Ausgerechnet in den Trümmern der Sowjetunion hofft der romantische junge Deutsche Anton jene Leichtigkeit zu finden, die er im Westen vermisst. Engagiert wird der 32-jährige Deutsche von einem Rohstoffhändler, der für seine riskanten Geschäfte in der rapide zerfallenden Sowjetunion einen zuverlässigen Mr. Fix-it sucht. Anton ist dafür der ideale Mann: Er hat keine politische Haltung, stellt keine moralischen Fragen und beherrscht die Kunst lässig-dionysischen Gleitens. Es verlangt ihn nach schönen Frauen, der hohen Kultur und, natürlich, Geld. Schnell erhält Anton Zugang zu den neuen Eliten des Landes. Er lässt sich treiben und führt als "blasser Held" ein bizarres Leben unter kultivierten Banditen, Künstlern, Geheimdienstleuten, Betrügern, korrupten Unternehmern, Kokotten und mittellosen Schönheiten. So wird er zum Chronisten einer Zeit, in der der Ruf nach einer starken Hand immer lauter wird und die den Boden bereitet für den Autokraten Putin.

Erschienen im Knaus Verlag



Über den Autor

Der Roman macht deutlich, warum Russland nach dem liberalen Jahrzehnt Jelzins bereit war, einem KGB-Mann in ein totalitäres Déjà-vu zu folgen. Er spielt in einer irrwitzigen Zeit, als sich der demütigende Abstieg einer Weltmacht mit der existentiellen Not von mehr als Hundert Millionen Menschen verband. Auf die Euphorie über die neu erlangte Freiheit nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion folgten Raubrittertum, Korruptionsexzesse und Anarchie. Das kollektive Trauma dieser wenigen Jahre erklärt den Aufstieg Putins.




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