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© Thomas Friedrich Schäfer
Bijan Moini

Der Würfel


Ob digitale Assistenten in Smartphones, Chatbots oder autonomes Fahren: Künstliche Intelligenz ist in unserem Alltag bereits in vielen Bereichen präsent. In seinem Debütroman spitzt Bijan Moini diese Entwicklungen zu und entwirft die bestechend realistische Zukunftsvision einer durchdigitalisierten Welt, in der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft von einem perfekten Algorithmus gelenkt werden, genannt »Der Würfel«.



Über das Buch

Die nahe Zukunft. Deutschland wird von einem perfekten Algorithmus gesteuert: Der Würfel ermöglicht den Menschen ein sorgenfreies Leben, zahlt allen ein Grundeinkommen, wählt das Parlament, erstickt Kriminalität im Keim. Um das zu leisten, sammelt er selbst intimste Daten der Bevölkerung. Berechenbarkeit ist zum höchsten Gut geworden. Einer der wenigen Rebellen gegen dieses System ist der 28-jährige Taso. Mit großem Aufwand entzieht er sich der Totalerfassung und täuscht den Würfel über seine Vorlieben und Gedanken, indem er sämtliche Entscheidungen mithilfe von Spielwürfeln und einer Münze trifft. Bis er sich in Dalia verliebt, die aus einer Sekte geflohen ist und alle Hoffnungen in den Würfel setzt. Als ihn gleichzeitig der Widerstand rekrutieren will, steht Taso vor einer unmöglichen Entscheidung: Verrät er seine Ideale - oder eine ideale Welt?
Als promovierter Jurist und Bürgerrechtler beschäftigt sich Bijan Moini seit Jahren mit Fragen der Grund- und Freiheitsrechte, Privatsphäre und Datenschutz. In seinem ersten Roman wirft er ebenso aktuelle wie existentielle Fragen auf: Sind wir für ein sorgenfreies Leben bereit, unsere Freiheit an eine höhere Macht abzugeben? Und wie definieren wir uns als Menschen, wenn Entscheidungen, Denkprozesse und Arbeit zunehmend von Maschinen übernommen werden?

Erscheinungstermin: 28. Februar 2019



Über den Autor

Bijan Moini, 1984 geboren bei Karlsruhe, ist Jurist, Politologe und Bürgerrechtler mit deutsch-iranischen Wurzeln. Nach Promotion und Referendariat in Hongkong und Berlin arbeitete er als Rechtsanwalt für eine Wirtschaftskanzlei. Als ihm die Idee zu Der Würfel kam, kündigte er und widmete sich dem Schreiben seines Romans. Heute koordiniert er die Verfassungsbeschwerden der Gesellschaft für Freiheitsrechte und schreibt und spricht zu gesellschaftspolitischen Themen wie Digitalisierung, Überwachung und Datenschutz. Texte von ihm erschienen u. a. auf Spiegel Online und in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Moini lebt mit seiner Familie in Berlin.




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