Lillas Leben
Dirk Kurbjuweit
Dirk Kurbjuweit
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© Susanne Schleyerautor
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Ein bewegender Generationenroman vor dem Hintergrund globaler Umbrüche: Dirk Kurbjuweit erzählt ebenso unterhaltsam wie berührend die Geschichte eines Vaters, der um die Aufmerksamkeit seiner Tochter ringt und der sich zugleich auf eine Reise in die Vergangenheit begibt, um der Entfremdung zwischen Vater und Tochter nachzuspüren.
Tibor wirbt um Lilla, wie er noch nie um einen Menschen geworben hat, reist ihr hinterher, schreibt ihr Kurznachrichten, ruft sie an. Alles vergeblich. Sie macht sich rar und lässt ihren Vater im Ungewissen. Während Tibor alleine durch Südafrika reist, um am Geburtstag seiner Tochter an dem Ort zu sein, wo ihr Leben begann, erinnert er sich an das gemeinsame Leben: an das Pendeln als alleinerziehender Wochenend-Vater zwischen Berlin und Düsseldorf, an unzählige Stunden auf Spielplätzen, an die Angst, die Tochter an die Exfrau zu verlieren, an die Fernreisen mit Lilla, mit denen er ihr etwas Besonderes bieten wollte – und die bei seiner Tochter als Heranwachsende mit zunehmendem Bewusstsein für die Zukunft des Planeten Spuren hinterlassen haben, von denen Tibor anfänglich gar nichts ahnt. Während sich Vater und Tochter zunehmend entfremden, beginnt der Vater sein eigenes Leben zu hinterfragen: Was möchte und kann er in seinem Leben bewirken? Wie viel Nähe und Verantwortung ist er überhaupt bereit zu übernehmen? Und kann seine väterliche Liebe Lilla noch beschützen?
Der neue Roman von Dirk Kurbjuweit Lillas Leben zeigt packend und mit feiner Ironie, wie sehr das Politische mit dem Privaten verwoben ist, wie sich Generationen entfernen und auch wieder annähern können und wie uns die Frage nach der eigenen Verantwortung ein Leben lang bestimmt.
Erscheint am 21. Oktober 2o26 Im Penguin Verlag.
Dirk Kurbjuweit, geboren 1962 in Wiesbaden, zählt zu den vielseitigsten und renommiertesten Autoren unserer Gegenwart. Als Zeit- und Spiegel-Reporter einer breiten Leserschaft bekannt, überzeugte er schon früh als Erzähler. Nach dem Debüt Die Einsamkeit der Krokodile (1995) wurden besonders die Novelle Zweier ohne (2001) und der Roman Angst (2013) von der Kritik gefeiert. Zuletzt sorgten der Roman Haarmann (2020) und die Erzählung Der Ausflug (2022) für breites Presse-Echo. Etliche seiner literarischen Erfolge dienten als Vorlage für Verfilmungen, Theaterstücke und Hörspiele.
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