Die Rundgänge des Abendwächters

Matias Riikonen

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Traum und Realität, Menschen und Geister, Licht und Dunkelheit: In dieser autobiografischen Erzählung zeichnet der vielfach prämierte finnische Autor Matias Riikonen ein neues Bild Helsinkis – und damit auch von sich selbst und einer bestimmten Art von Einsamkeit, der er in den Straßen der Stadt begegnet.

Über das Buch

Was erzählt Helsinki, wenn es Nacht wird? Wem gehört die Stadt in der Dunkelheit? Und was zeigt sie, das tagsüber verborgen bleibt? Nach seiner Arbeit als Hausmeister geht Matias Riikonen drei Jahre lang nachts in Helsinki immer die gleiche Route. Er trifft andere Wanderer, feiernde Jugendliche und Erwachsene, Sonderlinge und Tiere. Sorgfältig dokumentiert er seine Begegnungen und die Gedanken, zu denen ihn Gebäude und Straßennamen inspirieren. Die nächtliche Atmosphäre ist verträumt und magisch. Der Wind heult, die Takelagen der Boote quietschen. Ein leerer Friedhof scheint voller Leben, und der Perseidenschauer lässt Gedanken ans Ende der Welt aufkommen.

Nach Matara ist Die Rundgänge des Abendwächters der zweite Text Matias Riikonens, der in deutscher Übersetzung erscheint. Darin beschreibt er ein dunkles Helsinki, in dem auch das Verborgene Teil der Stadtlandschaft ist. Und hebt die Grenze zwischen autobiografischem Schreiben und fiktionalisierter Literatur auf: Er beobachtet, denkt nach, berichtet, erzählt. Gelungen ist ihm eine elegante und persönliche Dokumentation einer Stadt der Träume und der Geisterwesen.

Erscheint am 16. Februar 2027 bei Karl Rauch.

Über den Autor

Matias Riikonen, geboren 1989, hat Literatur an der Universität Helsinki studiert. Die Rundgänge des Abendwächters ist sein zweites Buch in deutscher Übersetzung. Matara erschien 2024 im Karl Rauch Verlag. Für seine inzwischen fünf Bücher hat Matias Riikonen viele Auszeichnungen erhalten, u.a. den Tulenkantaja-Preis und den Jarkko-Laine-Preis, Matara war darüber hinaus für den renommierten Finlandia-Preis sowie den Runeberg-Preis nominiert.

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