Der Berg, das Gewehr, der See
Lars Ramslie
Lars Ramslie
Mit großer Zärtlichkeit und psychologischer Präzision erzählt Lars Ramslie von einem Vater, der in seiner Rolle verloren ist, und von einem Sohn, der erst begreifen muss, wer sein Vater ist. In klarer Sprache entfaltet sich eine Geschichte über Liebe, Bindung und die Zerbrechlichkeit familiärer Nähe.
Sommer 1983: Zum ersten Mal verbringt der neunjährige Lars die Ferien mit seinem Vater, einem Mann, der seit seinem Weggang aus der Familie ein selbstzerstörerisches Leben führt. Gemeinsam reisen sie auf den Hof an der Westküste, auf dem der Vater aufgewachsen ist und den er verlor, als er enterbt wurde. Eines Morgens beschließt der Vater, mit Lars auf den Berg hinter dem Anwesen aufzubrechen. Er sagt nicht, wohin sie gehen, er sagt nicht, warum. Sie nehmen kaum Proviant mit, kein Wasser – doch jeder trägt ein Gewehr. Immer wieder verschwindet der Vater, nur um unvermittelt wieder aufzutauchen. Zurück bleibt ein verängstigter, erschöpfter Junge, der nicht begreift, was geschieht. Ist dies eine Prüfung? Eine Lektion? Oder etwas ganz anderes?
In diesem Roman verarbeitet Lars Ramslie seine eigene Kindheit. Sein Fokus liegt dabei weniger auf der Handlung als auf der beeindruckenden Beobachtung einer Vater-Sohn-Beziehung. In Norwegen wurde Der Berg, das Gewehr, der See mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet.
Erscheint am 11.08.2026 im Karl Rauch Verlag.
Lars Ramslie, geboren 1974, ist eine der markantesten und eigenwilligsten Stimmen der zeitgenössischen skandinavischen Literatur und zählt zu den besten Schriftstellern Norwegens. Für Der Berg, das Gewehr, der See erhielt er 2023 mehrere literarische Auszeichnungen und Nominierungen.
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