Mein Krampf
Horst Kessel
Horst Kessel
Bissiger Humor statt moralischer Zeigefinger – rechte Denkmuster ad absurdum geführtEinfach denken in komplexen Zeiten – für eine Welt von gestern ohne Vielfalt, Freude und Verstand
Horst Kessel, Deutschlands unbekanntester Wutbürger, hat es satt, dass die Welt komplizierter ist als seine Meinung. In diesem satirischen Ratgeber erklärt er, wie man sich ein Leben ohne Vielfalt, Freude und Verstand einrichtet: Angefangen beim Patriot-ICH, wo die eigene Identität durch Ausgrenzung gefunden wird, lernt man anschließend das Kommentieren für Empörte, bei dem Denken ausdrücklich als Anfängerfehler gilt und erfährt zudem, wie man Fakten durch gefühlte Wahrheit ersetzt, sobald das Argument ausgeht. Für Körper und Konto ist ebenfalls gesorgt: mit dem herabschauenden Schäferhund, dem Bunker als Non-Escape-Room, Reichsmark-Mining und der Rechtsexcreme™, mit der sich Konservative haltbar machen lassen.
Kessel denkt die rechte Grütze zu Ende. Übrig bleibt ein Weltbild, das sich selbst einmauert – und zwar wörtlich: Wer dem Ratgeber folgt, sitzt am Ende im Bunker fest, hat den Vorgarten zubetoniert oder fährt in Dauerschleife im Kreis. Immerhin hat er dann seine Ruhe. Und alle anderen vor ihm. Ein Buch für alle, die dem Rechtsruck lieber lachend begegnen als sprachlos. Und ein Geschenk für diesen einen Onkel, der immer erst kommentiert und dann denkt.
Erscheint am 20. Oktober 2026 bei Yes Publishing.
Horst Kessel wurde als Kind seiner Eltern geboren und hatte schon immer große Probleme mit dem Denken. Er wollte zunächst Journalist werden, misstraute der Lügenpresse aber schnell. Aus Mangel an Berufen, in denen er keine Migranten als Kollegen hat (Arzt, Uni-Professor und Rechtsanwalt fielen aus), zog er sich in seine Wohnung zurück und schrieb an seinem Lebenswerk Mein Krampf.