Warum es keine Flucht war

Behzad Karim Khani

Pressetext

> Download
(.pdf, 404 KB)

> Download (.jpeg, 1.309 KB)

© Anna Daki
> Download (.jpeg, 59 KB)

© Anna Daki
> Download (.jpeg, 1.416 KB)

© Anna Daki
> Download (.jpeg, 1.256 KB)

Mohammad Rasoulof über den Iran und die Kunst des Widerstands

Ist Exil ein Ort oder eine innere Bewegung? Ist Haltung eine individuelle Entscheidung oder eine zugewiesene Rolle? Wer darf über Widerstand sprechen, und aus welcher Entfernung? Warum es keine Flucht war ist ein langes Gespräch zwischen dem Filmemacher Mohammad Rasoulof, der den Iran über die Berge verließ, und dem Schriftsteller Behzad Karim Khani, der als Kind nach Deutschland kam und dessen letzter Roman mit dem Versprechen endet, das Land zu verlassen.

Über das Buch

Als Behzad Karim Khani gebeten wird, Mohammad Rasoulof zu interviewen, zögert er. Welche Fragen stellt man einem gefeierten Regisseur, der für seine Filme im Evin-Gefängnis saß? Ihr erstes Treffen dauert mehr als fünf Stunden, es folgen weitere. Bei Spaziergängen durch Berlin, an Seeufern, in Cafés und in Locarno sprechen sie über Exil und Integrität, über Herkunft und Haltung, über moralische und intellektuelle Herausforderungen in Demokratie und Diktatur.

Für den einen ist Deutschland das rettende Exil, für den anderen eine von zwei Herkünften, die beide etwas von ihm fordern. In Warum es keine Flucht war nähern sich Mohammad Rasoulof und Behzad Karim Khani über viele Gespräche hinweg an: über den Iran und sein Kino, über Macht und Haltung, über die Frage, was Integrität kostet und wem man Zugehörigkeit schuldet.

Erscheint am 10. November 2o26 bei Aufbau.

Über die Autoren

Behzad Karim Khani, geboren 1977 in Teheran, kam als Kind nach Deutschland und lebt in Berlin. Sein Debütroman Hund, Wolf, Schakal stand auf der Shortlist des aspekte-Literaturpreises, wurde mit dem Debütpreis des Harbour Front Literaturfestivals sowie dem des Buddenbrookhauses ausgezeichnet und für das Theater adaptiert. 2024 folgte Als wir Schwäne waren. Er ist Mitherausgeber der wiedergegründeten »Weltbühne«. Elke Heidenreich sagt über Behzad Karim Khani: »Es gibt im Moment keinen deutschen Autor, der so gut schreiben kann wie er.«

Mohammad Rasoulof, geboren 1973 in Schiras im Iran, ist ein Filmemacher, Produzent und Künstler. Auf­grund der po­li­ti­schen La­ge in der Is­la­mi­schen Re­pu­blik Iran war sein Wir­ken in ho­hem Ma­ße ein­ge­schränkt. 2020 gewann er für seinen Spielfilm Doch das Böse gibt es nicht den Goldenen Bären bei den 70. Internationalen Filmfestspielen Berlin, den er jedoch aufgrund eines Ausreiseverbots nicht persönlich entgegennehmen konnte. Sein Film Die Saat des heiligen Feigenbaums wurde 2025 für den Oscar in der Kategorie »Bester Internationaler Film« nominiert. Er erhielt auch den Sonderpreis der Jury beim Filmfestival in Cannes. Im Ju­li 2022 wur­de er im Iran fest­ge­nom­men und im Mai 2024 zu acht Jah­ren Haft und Peit­schen­hie­ben ver­ur­teilt. Dar­auf­hin verließ er den Iran und lebt heute im Exil in Deutschland.

Downloads & Infos

Pressetext

> Download
(.pdf, 404 KB)

> Download (.jpeg, 1.309 KB)

© Anna Daki
> Download (.jpeg, 59 KB)

© Anna Daki
> Download (.jpeg, 1.416 KB)

© Anna Daki
> Download (.jpeg, 1.256 KB)

© Politycki & Partner